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Problemstellung

Die inländischen Produktionsbereiche in Deutschland sind für 700 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verantwortlich (berechnet in CO2-Äquivalente). Diese Emissionen setzen sich zusammen aus industriellen Prozessen (ohne energiebedingte Emissionen) und Industriefeuerungen aber auch dem hohen Stromverbrauch der Industrie und den damit anteilig verbundenen Emissionen für die Stromerzeugung in Kraft- und Heizwerken. Unter den Produktionsprozessen ist der Aluminiumdruckguss von besonderer Bedeutung. In diesem Verfahren wird flüssiges Aluminium unter hohem Druck in gehärteten Stahlformen abgegossen. Im Jahr 2005 wurden in der deutschen Metallgussproduktion 400.300 t endverarbeiteteBauteile aus Aluminiumdruckguss hergestellt (zu 74% für die Automobilindustrie, z.B.Motorblöcke, Getriebegehäuse, tragender Chassiskomponenten). Die jährliche Steigerungsrate allein für Deutschland lag zu diesem Zeitpunkt bei etwa 10%. Mit der verarbeitenden Menge ist die Prozesskette Aluminiumdruckguss (Sekundärhütten, Straßentransporte, Druckgießereien, ohne Endbearbeitung) für ca. 200 Millionen t CO2-Äquivalente verantwortlich (berechnet nach ecoinvent). Auch die ökonomische Relevanz für die Unternehmen hat gerade in den letzten Jahren aufgrund gestiegener Preise sowohl für Aluminium als auch für Energie sehr stark zugenommen. Diese Entwicklung verlangt mehr denn je eine energie- und ressourceneffiziente Gestaltung sowohl der Einzelprozesse als auch der gesamten Prozesskette.




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